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Bankkonten für Jugendliche

Bei den meisten Jugendlichen wird die Spardose oder das Sparschwein im Alter von etwa zehn Jahren vom ersten eigenen Konto abgelöst. Dabei steht meist im Vordergrund, dass der richtige Umgang mit Geld erlernt wird. Typischerweise tummeln sich auf solchen Konten natürlich nur recht kleine Beträge, weshalb der jeweilige Zinssatz getrost vernachlässigt werden kann.

Spätestens dann, wenn man beginnt eigenes Geld zu verdienen, lohnt sich aber der Vergleich zwischen den verschiedenen Geldinstituten. Oftmals locken Banken mit besonderen Konditionen und speziellen Geschenken. Der Grund ist simpel: Wer einmal sämtliche Ein- und Ausgaben über sein Konto laufen hat, der scheut den Aufwand eines Bankwechsels.

Bis zur Volljährigkeit müssen beide Elternteile (!) einer Kontoeröffnung zustimmen.

Worauf sollte man bei einem Girokonto für Jugendliche achten?

  • Kostenlose Kontoführung: ist quasi ein „Standardangebot“ für Jugendliche. Achtung: Manche Banken haben hierzu ein „Kleingedrucktes“, das die kostenlose Kontoführung von Mindestguthaben oder Geldeingängen abhängig macht.
  • Startguthaben: Manche Geldinstitute bieten bei einer Kontoeröffnung eine Prämie an. Oft sind die Angebote zeitlich begrenzt, ein beliebter Aktionszeitraum ist beispielsweise der Beginn des jeweiligen Universitätssemesters. Es ist durchaus legitim, bei einem Bankangestellten nachzufragen, ob er von demnächst geplanten Aktionen weiß. Auch diverse Geschenke werden immer wieder angeboten, aber wer nicht gerade dringend einen Campingstuhl oder ein Kochtopfset braucht, sollte sein Augenmerk lieber auf harte Zahlen legen.
  • Zinssatz: Typischerweise eines der interessantesten Kriterien bei der Auswahl einer Bank, allerdings sollte man dabei niemals vergessen, dass z.B. der Unterschied zwischen 1,25% und 1,5% p.a. (per annum, also pro Jahr) erst bei hohen Geldbeträgen merklich ins Gewicht fällt. Für jemanden, der beispielsweise durchschnittlich tausend Euro auf seinem Konto hat, macht der Unterschied bei den genannten Zinssätzen lediglich 2,50 Euro im Jahr aus.
  •  Filialenstandort: Trotz des Internetzeitalters ist eine Bankfiliale in der Nähe für viele Menschen ein ausschlaggebendes Kriterium. Dabei sollte man aber ruhig auch an die Zukunft denken: Gerade wer noch bei seinen Eltern wohnt und vielleicht bald ausziehen wird, muss nicht zwangsläufig bei der einzigen Bank im Ort ein Konto eröffnen.
  • Onlinekonto: Das Onlinekonto ist quasi der Gegenentwurf zum „klassischen“ Girokonto. Da kein teures Filialnetz unterhalten wird, bieten Internetbanken oft günstigere Konditionen. Unbedingt beachtet werden sollten hierbei aber die Kriterien der Bargeldverfügung, also welcher Bankenvereinigung die jeweilige Bank angeschlossen ist und bei welchen Geldautomaten Bargeld abgehoben werden kann.
  • EC-/Maestro-Karte: Sind bei praktisch jedem Girokonto dabei. Pro Jahr werden meist zwischen 15 und 25 Euro für die Karte verlangt, bei Jugendkontos sind aber auch Gratis-Angebote möglich. Die umgangssprachlichen „Bankomatkarten“ sind der Standard des bargeldlosen Bezahlens in Österreich, im Ausland können aber Gebühren fällig werden. Achtung: Den Code niemals niedergeschrieben in der Nähe der Karte aufbewahren. Wer ein schlechtes Gedächtnis hat und partout eine Gedächtnisstütze braucht sollte den Code z.B. wenigstens in Form eines Fantasie-Kontakts im Telefonbuch des Handys einspeichern.
  • Kreditkarte: Für Kreditkarten werden fast immer jährliche Zahlungen fällig, und beim Einkauf oder der Geldbehebung können zusätzliche Kosten entstehen. Dafür wird das Bezahlen bei Reisen und bei Online-Bestellungen einfacher. Wer bereits eine EC-/Maestro-Karte besitzt sollte sich fragen, ob er wirklich eine Kreditkarte braucht, und ob der Nutzen die Kosten aufwiegt. Mindestalter für den Besitz einer Kreditkarte ist 18 Jahre.
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