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Gesundheitstipps für LehrerInnen

Im Körper...
Sie haben etwas mit der königlichen Garde im Buckingham-Palast gemeinsam: Sie verbringen jede Menge Zeit im Stehen. Das beansprucht den Haltungsapparat sowie das Gefäßsystem und bedeutet auf Dauer eine nicht zu unterschätzende Belastung. Zu den „Langzeit-Berufskrankheiten" von LehrerInnen gehören daher unter anderem Krampfadern und Minderdurchblutung in den Beinen.
Besondere Bedeutung kommt daher Ausgleichssport zu. Wer nicht gerade den Turnunterricht leitet, sollte unbedingt darauf achten, in der Freizeit regelmäßig Bewegung zu machen. Bei den Schuhen sollte darauf geachtet werden, dass sie gut sitzen und bequem sind - hohe Absätze sind fehl am Platz.
Im Gegensatz zu den englischen Königswachen müssen LehrerInnen glücklicherweise nicht still an einem Fleck stehen - also sollten Sie es auch nicht. Schon leichtes Wippen ist gut für die Durchblutung, besser ist jedoch, sich von Anfang an kleine „Wanderungen" durch das Klassenzimmer anzugewöhnen. Angenehmer Nebeneffekt: So bleiben auch die SchülerInnen in den hinteren Reihen keine weit entfernten „Fremden".

... wie im Geiste
Die vielleicht größte Gefahr für die Gesundheit von PädagogInnen ist eine heimtückischere: Stress und Burnout sind im Konferenzzimmer selten Fremdworte. Der Grund dafür sind nicht nur quasi unabänderliche Fakten wie lärmende SchülerInnen. Vielmehr achten LehrerInnen häufig viel zu wenig auf die eigene Gesundheit - aus einem Gefühl der Verpflichtung sowohl gegenüber den KollegInnen als auch den SchülerInnen heraus. Berücksichtigt man dann auch noch, dass die Arbeit der Lehrkörper in der Durchschnittsbevölkerung meist nicht besonders geschätzt wird, und immer wieder Unkerufe über das angebliche Lotterleben mit zwei Monaten „Ferien" laut werden, so wird schnell klar, warum manche PädagogInnen sich teilweise schon nach wenigen Dienstjahren ausgebrannt fühlen.
Wer bemerkt, dass er auf ein Burnout zusteuert, sollte möglichst bald Hilfe suchen - bei KollegInnen oder professionellen Stellen. Bei aller kollegialen Wertschätzung sollte die eigene Gesundheit im Vordergrund stehen. Was die SchülerInnen betrifft sollte man wiederum Schwierigkeiten nicht als persönliche Niederlage empfinden: Jeder Mensch reagiert auf bestimmte Situationen unterschiedlich, eine Strategie, die in einer Klasse hervorragend funktioniert, kann in der nächsten zu totalem Chaos führen. Wichtig ist vor allem, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse wieder vor Augen zu bekommen, und zu versuchen, ihnen konsequent Rechnung zu tragen - was paradoxerweise auch meist zu einer Verbesserung in schwierigen Klassenzimmer-Situationen führt.

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