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Probleme im Betrieb

Wo immer Menschen miteinander auskommen müssen, sind Konflikte etwas völlig Normales: Das zeigt sich in sozialen Beziehungen ebenso wie am Arbeitsplatz. In beiden Fällen gilt: Nicht jede Meinungsverschiedenheit muss gleich ein Drama werden. Allerdings haben Konflikte im Job eine Reihe von besonderen Dimensionen, z.B. auf Grund wirtschaftlicher Abhängigkeit von der Tätigkeit, Stress oder auch Machtstrukturen (Verhältnis Chef – Untergebener).

Unabhängig von der großen Zahl an Ursachen können Konflikte in zwei wesentliche Kategorien unterteilt werden: direkte und indirekte Konflikte.

Direkte Konflikte zeichnen sich dadurch aus, dass sie offen ausgetragen werden und die Fronten für alle Beteiligten klar sichtbar sind. Konfliktparteien schlagen gegenüber einander einen rauen bis unfreundlichen Ton an, man versucht sich gegeneinander durchzusetzen. Oft werden auch Vorgesetzte oder gar die Medien involviert. Die Folge ist häufig hoher Stress und eine steigende Aggressivität im Arbeitsalltag.

Indirekte Konflikte werden entweder gar nicht oder im Geheimen ausgetragen, wenn z.B. die Arbeit von anderen schlecht gemacht oder Informationen vorenthalten werden. Dadurch entsteht ein unangenehmes Klima. Häufig äußert sich ein solcher Konflikt auch nur als eine in der Luft liegende Spannung, die von niemandem angesprochen wird, sich jedoch negativ aufs Betriebsklima auswirkt; die Produktivität sinkt, und die Beteiligten neigen zu Depressionen. Auch Ausfälle auf Grund von Krankheiten steigen.

Probleme im Betrieb        

Wo immer Menschen miteinander auskommen müssen, sind Konflikte etwas völlig Normales: Das zeigt sich in sozialen Beziehungen ebenso wie am Arbeitsplatz. In beiden Fällen gilt: Nicht jede Meinungsverschiedenheit muss gleich ein Drama werden. Allerdings haben Konflikte im Job eine Reihe von besonderen Dimensionen, z.B. auf Grund wirtschaftlicher Abhängigkeit von der Tätigkeit, Stress oder auch Machtstrukturen (Verhältnis Chef – Untergebener).

Unabhängig von der großen Zahl an Ursachen können Konflikte in zwei wesentliche Kategorien unterteilt werden: direkte und indirekte Konflikte.

Direkte Konflikte zeichnen sich dadurch aus, dass sie offen ausgetragen werden und die Fronten für alle Beteiligten klar sichtbar sind. Konfliktparteien schlagen gegenüber einander einen rauen bis unfreundlichen Ton an, man versucht sich gegeneinander durchzusetzen. Oft werden auch Vorgesetzte oder gar die Medien involviert. Die Folge ist häufig hoher Stress und eine steigende Aggressivität im Arbeitsalltag.

Indirekte Konflikte werden entweder gar nicht oder im Geheimen ausgetragen, wenn z.B. die Arbeit von anderen schlecht gemacht oder Informationen vorenthalten werden. Dadurch entsteht ein unangenehmes Klima. Häufig äußert sich ein solcher Konflikt auch nur als eine in der Luft liegende Spannung, die von niemandem angesprochen wird, sich jedoch negativ aufs Betriebsklima auswirkt; die Produktivität sinkt, und die Beteiligten neigen zu Depressionen. Auch Ausfälle auf Grund von Krankheiten steigen.


Mobbing

Als Mobbing versteht man gezielte und wiederholte Angriffe auf eine Person oder Gruppe. Oftmals entwickelt sich der Prozess schleichend, ausgehend von einer Konfliktsituation. Das Ziel ist es, die betroffene(n) Person(en) aus dem System auszuschließen bzw. hinauszudrängen. Studien gehen davon aus, dass bis zu 8% aller unselbstständig Erwerbstätigen davon betroffen sind.

Mobbing wird sowohl von Vorgesetzten als auch von Kollegen betrieben. Oftmals versuchen Täter damit über eigene Unsicherheiten und Ängste hinweg zu täuschen, oder weil sie eine sachliche Auseinandersetzung mit Problemen scheuen. Gerade Menschen, die nicht kompromissbereit sind, sind anfällig dafür.

Wird man Ziel von Mobbing-Angriffen, sollte vornehmlich versucht werden, die Situation sachlich unter vier Augen zu klären. So kann ein Gesichtsverlust Ihres Gegenübers vermieden werden und eine konstruktive Lösung ist wahrscheinlicher. Sprechen Sie an, dass das Verhalten Ihres Gegenübers unangebracht und verletzend war. Versuchen Sie, die wahren Gründe zu klären.

Scheitert diese Variante, ist Konfrontation die nächste mögliche Option. Dabei werden Vorgesetzte in die Problemlösung eingebunden oder es formieren sich Gruppen, um der Angelegenheit mehr Gewicht zu verleihen. Betriebsräte können ebenfalls als erste externe Ansprechpartner bei Problemen fungieren. Scheitert die Lösung innerhalb des Betriebes, so bleibt nur mehr der Griff zu juristischen Maßnahmen.

Rückzug ist für Personen, die länger unter Mobbing zu leiden hatten und bereits gesundheitliche Auswirkungen bemerken, häufig die einzige tragbare Variante. Auch, wenn eine zukünftige konstruktive Zusammenarbeit mit Mobbern nicht möglich erscheint, kann das Weggehen aus einem Betrieb die sinnvollste Lösung sein. Je nach Situation können auch in diesem Fall juristische Schritte sinnvoll sein, um negative Auswirkungen einer Kündigung abzufedern.

Rechtliche Möglichkeiten
Einen Straftatbestand gegen Mobbing gibt es in Österreich derzeit noch nicht. Strafrechtlich relevant sein können nur einzelne Handlungen, wie beispielsweise körperliche Übergriffe (Körperverletzungen, Nötigung...), Sachmanipulationen (Diebstahl, Datenbeschädigung...) und Verbalattacken (Üble Nachrede, Beleidigungen...).

Grundsätzlich empfiehlt es sich für Mobbingopfer, über erfolgte Angriffe aller Art Buch zu führen. Wenn auf konkrete Fälle Bezug genommen werden kann, erleichtert das z.B. Betriebsrat oder Arbeitgeber die Intervention.

Konflikte vermeiden und auflösen

Oftmals scheinen Konflikte rasch eine gewisse Eigendynamik anzunehmen. Dabei ist den Beteiligten nicht einmal bewusst, dass sie selbst wesentlich zur Eskalation der Situation beitragen. Häufig geschieht das durch eine beleidigende Wortwahl oder durch persönliche Angriffe. Auch das Unterstellen von anderen Interessen („In Wahrheit geht es dir doch um...") oder Verallgemeinerungen („Das hast du noch nie verstanden...") trägt zur Eskalation bei, ebenso wie fehlende Kompromissbereitschaft und Drohungen.

Um Konflikte zu lösen oder gleich zu vermeiden ist das Schaffen von klaren Verhältnissen wichtig. Oftmals basieren Konflikte auf Missverständnissen oder verselbstständigen sich aufgrund der Handlungen der Beteiligten.

Daher sollte unbedingt geklärt werden, ob eine auf beiden Seiten klare Vorstellung des Problems herrscht. Machen Sie sich bewusst, was Ihre Ziele und die des Gegenübers in der jeweiligen Angelegenheit sind, und was vermieden werden soll. Die Wahl der richtigen Worte ist essentiell: Verlässt ein Konflikt die sachliche Ebene und basiert auf emotionalen Gefühlen der Beteiligten, lässt er sich oft nur noch schwer auflösen.

Bedenken Sie, dass es absolut in Ordnung ist, Dinge unterschiedlich zu betrachten. Wenn für ein Unternehmen jedoch eine einzelne Lösung getroffen werden muss, hat zwangsläufig jemand das Nachsehen. Nachzugeben ist kein Zeichen einer Niederlage, und man kann mit einem Konsens durchaus auch gewisse Bedingungen aushandeln – beispielsweise „beim nächsten Mal wird dafür mein Vorschlag verfolgt".

Das wichtigste Instrument zur Vermeidung von Konflikten ist immer Kommunikation. Je früher Probleme angesprochen werden, desto besser.

 

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