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Förderungen für die Weiterbildung

Begabtenförderung für LehrabsolventInnen
Die Begabtenförderung ist ein Förderprogramm des BMWFJ und der Wirtschaftskammern. Damit werden LehrabsolventInnen unter 35 Jahren unterstützt, die an einer fachspezifischen Fortbildung als Vorbereitung für künftige Selbstständigkeit teilgenommen haben.
Gefördert werden z.B. Vorbereitungskurse auf Meister-, Befähigungs-, Unternehmer- sowie Eignungsprüfungen und Werkmeisterschulen. Die Kurse müssen in Österreich stattfinden.

Um gefördert zu werden ist ein Abschluss mit ausgezeichnetem Erfolg notwendig, also ein(e)

  • mit ausgezeichnetem Erfolg absolvierte Lehrabschlussprüfung
  • mit ausgezeichnetem Erfolg absolvierte Unternehmerprüfung
  • Abschlusszeugnis der Werkmeisterprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg
  • Meisterprüfung/Befähigungsprüfung, bei der mindestens die Hälfte der Module mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen wurden

Berufsmatura
Lehrlinge, die eine Berufsmatura anstreben, können durch eine Förderung des Bundes kostenlose Lehrveranstaltungen und Vorbereitungskurse besuchen, um zur Reifeprüfung antreten zu können. Voraussetzung dafür sind ein gültiger Arbeitsvertrag sowie der Beginn eines Lehrverhältnisses. Eine der vier Teilprüfungen muss darüber hinaus innerhalb der geregelten Lehrzeit abgelegt werden. Der Einstieg in diese Förderung kann abgesehen davon im ersten bis vierten Lehrjahr erfolgen.

Berufstätige, die eine mündliche Prüfung und somit abschließende Prüfung innerhalb der Matura anstreben, können um Schulbeihilfe beim Bund ansuchen. Die monatliche Förderung zur Absolvierung der Matura für Berufstätige liegt bei 715 €. Sollten deren Ehepartner/innen keine Einkünfte haben, erhöht sich die Schulbeihilfe um 335 € pro Monat, sowie um weitere 127 € monatlich für jedes einzelne unterhaltspflichtige Kind. Vorausgesetzt sind der Besuch einer höheren Schule für Berufstätige sowie ein Jahr Berufstätigkeit, aus der sich der Förderungswerber oder die Förderungswerberin bis dato selbst erhalten hat.

Studienbeihilfe
Die Studienbeihilfe ist als finanzielle Förderung zur Deckung der Lebenshaltungskosten von StudentInnen gedacht. Voraussetzung sind durchgehende Einkünfte von mindestens 7.272 € pro Jahr für mindestens vier Jahre sowie ein Studienantritt vor dem beendeten 30. Lebensjahr (Anhebung des Antrittsalters unter bestimmten Voraussetzungen möglich). Abhängig ist die Studienbeihilfe durch eigene Einkünfte, etwaige Unterhaltszahlungen der Ehepartner und vom Kinderabsetzbetrag sowie der Familienbeihilfe. Im günstigsten Fall erhält der Studierende eine Beihilfe bis zu einer Höhe von 8.148 € pro Jahr. Eine Erhöhung um weitere 804 € gibt es für StudentInnen mit Kind.

Studierende, die ihr Studienziel fast erreicht haben und in Karenz oder während des Studiums halbtags beschäftigt waren, erhalten gegen Ende des Studiums das sogenannte Studienabschluss-Stipendium. Dabei wird das Studium in der Endphase zwischen 600 € und maximal 1.040 € gefördert, je nach Ausmaß der vorangegangenen Beschäftigung. Achtung: Wird der Studienabschluss nicht innerhalb von sechs Monaten nach der letzten Auszahlung erlangt, muss diese Summe gänzlich zurückgezahlt werden.

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